Versicherungspflichtgrenze

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze, auch Versicherungspflichtgrenze genannt, bestimmt, ab welcher Höhe des jährlichen Brutto-Arbeitsentgelts ein Arbeitnehmer nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist. Wer bis zur Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 4.800 € monatlich (2017) verdient, muss sich daher in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichern. Wer mehr verdient, kann „freiwillig“ in der GKV versichert bleiben, oder er kann in eine private Krankenversicherung wechseln.