Versorgungswerke sind zukunftsfest und generationengerecht

 

  1. Versorgungswerke sind schon heute demografiefest.

 

Die bei Freiberuflern überdurchschnittlich steigende Lebenserwartung ist bei berufsständischen Versorgungswerken durch eigene, empirisch erhobene Sterbetafeln in der Systematik sogenannter Generationentafeln bereits heute schon voll eingepreist. Dies deshalb, weil man sich das Dynamisierungspotenzial abgespart hat, das sich aus Umlage und Kapitaldeckung ergeben hätte. Jeder Jahrgang sorgt damit für seine statistische Lebenserwartung vor.

 

 

  1. Versorgungswerke sind in finanzieller Hinsicht nicht vom demografischen Wandel betroffen.

 

Berufsständische Versorgungswerke sind ein kapitalbildendes System, das heißt, ein Freiberufler spart im Versorgungswerk seine Rente in einem „Kapitaltopf“ an. Dadurch, dass Beiträge auf dem Kapitalmarkt angelegt werden, können die Versorgungseinrichtungen nicht völlig unabhängig, aber losgelöster als die gesetzliche Rentenversicherung von der Zahl ihrer Beitragszahler Renten erwirtschaften.

 

Ganz im Gegenteil zur gesetzlichen Rentenversicherung. Der demografische Wandel wird vor allem den Altersvorsorgesystemen zusetzen, die auf einer reinen Umlagefinanzierung basieren. Klar ist, das reine Umlageverfahren ist aufgrund des unumkehrbaren demografischen Wandels alles andere als zukunftsfest. Hier wird keine Rente angespart, sondern die eingenommenen Beiträge werden sofort an die heutigen Leistungsempfänger ausgeschüttet. Deswegen bedeuten weniger Beitragszahler oder mehr Rentner direkt ein Problem für ein reines Umlagesystem.

 

 

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